B2 Brand im Hochregallager

Datum: Sonntag 22.02.2026
Uhrzeit: von 11:01 bis 16:30 Uhr
Einsatzgrund: Brandmeldeauslösung
Einsatzort: IZ NÖ-Süd
Eingesetzte Fahrzeuge: KDOA, HLF 1-W, TLF-A, RLF-A, VF, WLFA-K, WLA-RÜST, MTF
Feuerwehren: BTF Rewe, FF Brunn/Geb., FF Laxenburg, FF Gumpoldskirchen u. FF Mödling
Einsatzleiter: Bernhard TRÖSZTER, HBI

Beschreibung:
Sonntags 11:01 Uhr schrillten die Pager und alarmierten die Einsatzkräfte zu einer Brandmelderauslösung in das Industriezentrum.
Vor Ort eingetroffen wurde die Auslösung eines Druckknopfmelders festgestellt und zeitgleich kam ein Mitarbeiter des firmeneigenen Sicherheitsdienstes zum Einsatzleiter und gab an, dass dieser den Melder aktivierte, da das gesamte Hochregallager unter Rauch steht.
Aufgrund dessen wurde die Alarmstufe erhöht und der Unterabschnitt 3 sowie der Betriebsfeuerwehrkommandant alarmiert. Mit der Alarmstufenerhöhung kam in weiterer Folge ebenfalls der Rettungsdienst samt Polizei vor Ort.
Die Erkundung bestätigte die Aussage und so wurde mit einem C-Rohr ein Atemschutztrupp zur Erkundung in das Hochregallager entsendet. Zugleich wurde die Wasserversorgung sichergestellt und auf die Aufrechterhaltung der Brandabschnitte Bedacht genommen. Um eine Rauchausbreitung zu verhindern, wurde eine Druckbelüftung samt mobilen Rauchverschluss mit dem Angriffsweg aufgebaut.
Mit dem Eintreffen der FF Laxenburg wurde eine weiterer Atemschutztrupp zur Erkundung entsendet, ein Atemschutzsammelplatz und eine Einsatzleitung aufgebaut.
Durch die Trupps konnte eine abgebrannte Starkstromschiene festgestellt werden, welche grundsätzlich für die automatisierten Stapler dient.
Es konnte überdies festgestellt werden, dass der Brand bereits erloschen war und es wurden keine weiteren Wärmequellen mittels Wärmebildkameras detektiert.
Nun galt es die Hochregal-Lagerhalle mit etwa 25.000 Palettenplätze zu entrauchen. Um die erforderliche Frischluft-Literleistung zu gewährleisten wurden die Feuerwehren Gumpoldskirchen und Brunn/Gebirge mit den dort stationierten Großlüftern alarmiert, welche in weiterer Folge in Stellung gebracht wurden.
Um die Zu,- und Abluft in einem ordentlichen Verhältnis zu garantieren, musste auf das 33 Meter hohe Dach zu der dort installierten Lüftungsanlage gestiegen werden. Zu diesem Zweck wurde die Teleskopmastbühne Mödling an die Einsatzörtlichkeit beordert.
In weiterer Folge wurde die Zu,- und Abluft berechnet und fortlaufend kontrolliert. In mehrstündiger intensiver Druckbelüftung konnte die Halle vom Rauch berfreit und der Einsatz beendet werden.

Wir DANKEN den eingesetzten Feuerwehren, dem Rettungsdienst, der Polizei und auch dem Sicherheitsdienst für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!!