Beschreibung:
Vor vielen Jahren entschied man sich den Einsatzleiter von einem Löschfahrzeug abzukoppeln und diesen mit einem eigenem Fahrzeug die Einsatzstelle anfahren zu lassen. So kann sich der Einsatzleiter auf die Leitung des Einsatzes konzentrieren, ohne die eigene Gruppe auch noch führen zu müssen.
So schaffte man damals einen Nissan Navara an. Doch die Jahre der Erfahrung zeigten, dass zu diesem Zweck ein Fahrzeug anderer Bauweise sehr viel praktikabler wäre.
Die Notwendigkeit eines neuen Kommandofahrzeuges wurde dem Gemeinde-Sicherheitsausschuss im Jahr 2022 präsentiert und dieser stimmte in Abstimmung mit dem Gemeinderat dem Austausch vom Nissan Navara mit einem Mercedes Vito mit vollständiger Kostenübernahme zu.
Das neue Kommandofahrzeug „KDOA“ (Funkrufname „Kommando 1“) kann eine Besatzung von 1:3 führen. Das Fahrzeug ist durch einen Dieselmotor 163 PS mit Automatik- und Allrad angetrieben. Da das KDOA als Führungsfahrzeug des Einsatzzuges eingesetzt wird, ist dieses mit einem sehr gut sichtbarem Blaulichtsystem und Martinshorn ausgestattet. Ebenfalls ist eine Umfeldbeleuchtung, sowie eine Verkehrsleiteinrichtung verbaut.
Der gesamte feuerwehrtechnische Aufbau wurde zur vollsten Zufriedenheit durch die Firma BKP Brandschutz in Salzburg unternommen.
Im Fondbereich ist unter anderem ein Tablet installiert, welches bereits bei der Anfahrt ermöglicht, wichtige Informationen auf digitale Weise (Örtlichkeit, Brandschutzpläne, Rettungskarten, Zugänge, und vieles mehr) einzuholen.
Im mittleren Bereich ist ein „Tower“ verbaut, welcher neben einem integrierten Schreibtisch auch stromversorgte Laden aufweist. Im Tower sind Formulare, Büroartikel, ein ausziehbarer Schreibtisch und auch eine Wärmebildkamera, ein Mehrgasmessgerät, sowie die Digitalkamera und Drohne verstaut. Auf Grund eines integrierten Spannungswechselrichters können alle Geräte zu jederzeit geladen werden.
Überdies ist im Bereich des Towers auch ein „whiteboard“ integriert, welches auf beiden Fahrzeugseiten aufgehängt werden kann um zum Beispiel Lagepläne oder andere Informationen sichtbarer zu machen.
Im hinteren Ladebereich sind Leuchtmittel, Absperrmittel, Löschmittel und Werkzeug geladen. Überdies sind ein tragbares Stromaggregat und eine Teleskopleiter an Board. Ebenfalls im hinteren Bereich ist eine genormte Metallkiste. In der am Foto dargestellten Form ist diese leer. So ist es möglich zum Beispiel verdreckte Schläuche oder gar kontaminierte Uniformteile abseits der Mannschaftskabine zu transportieren. Aber primär wurde ein genormtes wechselbares Kistensystem eingeführt, um in Zukunft auch auf Sonderlagen wie zum Beispiel die Covid-Pandemie mit einem Einsatzset reagieren zu können. Derweil sind die drei Kistensets (Covid, Tierrettung, Feuerwehrimker) in der Fahrzeughalle gelagert und sofort einsetzbar.
Das Fahrzeug erleichtert jedenfalls die Einsatzführung und stellt eine tolle Ergänzung im modernden Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Biedermannsdorf dar!
Hier muss ein DEUTLICHER DANK der gesamten politischen Vertretung der Marktgemeinde Biedermannsdorf ausgesprochen werden, welche die Wichtigkeit eines effizienten modernen Feuerwehrfuhrparkes erkannte und die vollständige Kostenübernahme tätigte!











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