2008
Im Jänner traten LM Frank Werner und Romina Vlach in den Bund der Ehe.
Feuerwehrkurat Dr. Bernhard Mucha wurde offiziell in der Feuerwehr begrüßt.
Am 13. Mai fanden sich die Mitglieder in der Feuerwehr zu einer außerordentlichen Wahl für Kommandant und Stellvertreter ein, als Kommandant wurde HBI Werner Wlaschitz von der Mannschaft gewählt, sein Stellvertreter wurde OBI Albert Ullrich, Verwalter blieb OV Robert Vagner.
Im Frühjahr begann die Einführung des TETRA- (auch genannt Digital-) Funkes im Bezirk Mödling.
Leider ist EHLM Ernest Presolly im Mai viel zu früh von uns gegangen und wurde am Friedhof Biedermannsdorf beigesetzt.
Im Sommer wurde das MTF aufgrund von etlichen Defekten ausgeschieden. Auf das hinauf beteiligten wir uns an einer Landesaktion für ein neues MTF, welches noch dieses Jahr in unseren Fuhrpark aufgenommen werden sollte.
Des weiteren wurde eine neue TS- Fox2 der Firma Rosenbauer anstatt der schon etwas in die Jahre gekommenen alten Tragkraftspritze im September angeschafft und in Dienst gestellt.
Im November des Jahres 2008 konnte unser neues, durch die Landesaktion angeschaffte, MTF in Dienst gestellt werden.
2007
Nach langer Planung wurde im November ein TLFA- 4000/ 400 bestellt und wird das schon in die Jahre gekommene TLFA- 2000 im nächsten Jahr in unserem Fuhrpark ablösen.
Nachdem die Einsatzuniformen der Mannschaft schon 10 Jahre ihren Dienst geleistet haben, wurde begonnen diese durch Neuere zu ersetzen.
Im September gaben sich LM Mario Rehak und Brigitte Hanzalek im Schloss Vösendorf das "Ja" Wort.
2006
Bei der Jahreshauptversammlung im Jänner wurde Karl Valenta nach 11 Jahren nicht wieder gewählt. Neuer Kommandant wird OBI Karl Glasel. Sein neuer Stellvertreter wird BI Werner Wlaschitz. Auch in der Verwaltung gibt es nach 25 Jahren einen Wechsel. Statt Thomas Valenta wird Robert Vagner zum neuen Verwalter bestellt.
Das neu gewählte Kommando ändert im Februar die Struktur innerhalb der Feuerwehr. Es wird auf 2. Züge mit je 2. Gruppen umgestellt.
Im März wird Karl Glasel zum Unterabschnittskommandanten gewählt und trägt damit den Dienstgrad "HBI".
Im September wurde ein VW Golf angekauft und zu einem KDO umgebaut.
2004
Im Dezember fand die erste reine Feuerwehrhochzeit mit den Kameraden PFM Désireé Melichar und OFM Christan Leibl statt. Die Trauung wurde von Kamerad HFM Hans Wimmer durchgeführt.
2003
Die Freiwillige Feuerwehr Biedermannsdorf feiert in diesem Jahr das 130-jährige Bestandsjubiläum. Leider verstarben auch drei Kameraden zu früh; EHLM Josef Hainzmann, Altkommandant - Stellvertreter EHBM Ferdinand Wimmer und EOLM Werner Smolka.
Erstmals wurde eine Frau, Desireè Melichar, in den aktiven Dienst aufgenommen.
Die erste Gruppe errang das technische Hilfeleistungsabzeichen in Gold.
2002
Nach zirka zweijähriger Planungsphase bekam die Feuerwehr Biedermannsdorf das langersehnte Rüstlöschfahrzeug 2000 (RLF). Das Fahrzeug wurde am 02.06.2002 im Rahmen des Feuerwehrfestes durch Feuerwehrkurat Bonifatius Schütte eingeweiht. Die Schlüsselübergabe erfolgte durch Bürgermeister Ing. Wilhelm Synek an den Feuerwehrkommandanten OBI Karl Valenta.
2001
Die erste Gruppe errang das technische Hilfeleistungsabzeichen in Silber.
2000
Ankauf des neuen TS-Containers. Drei Mannschaften unserer Wehr traten zu den 50sten Landesleistungsbewerbe in Hollabrunn an. Weiters fanden die ersten Funkleistungsbewerbe (nach der neuen Reform) in Tulln statt, zwei Kameraden absolvierten es mit Erfolg.
1999
Nach einer Planungsphase wurde das VF (Mercedes Sprinter) angeschafft. Zum ersten Mal erwarb eine Gruppe das neue Leistungsabzeichen, das technische Hilfeleistungsabzeichen in Bronze.
1998
Sanierung des Feuerwehrdenkmales bei der Ortskreuzung. Im November wurde das 125jährige Bestandsjubiläum mit einer Festsitzung, zu der Feuerwehren und Politiker aus dem Bezirk Mödling und die Biedermannsdorfer Bevölkerung eingeladen wurden, abgehalten.
1996
Einweihung des Feuerwehrhauses und Segnung des KRF-S durch
Feuerwehrkurat Bonifatius Schütte. Zusätzlich wurde auch der Bezirksfeuerwehrtag in Biedermannsdorf abgehalten.
1995
Bei den Neuwahlen wurde OBI Karl Valenta zum neuen Kommandanten gewählt. Ankauf einer Kleinrüstfahrzeuges-Spezial auf Fahrgestell Mercedes Sprinter.
1994
Spartenstich für das neue Feuerwehrhaus der Biedermannsdorfer Floriani, in der Wienerstraße 155. Planung des neuen KRF - S. Leider starben in diesem Jahr drei Kameraden zu früh; Kommandant BR Martin Wlaschitz, Jugendführer LM Franz Leibl und Altkommandant Hans Broschek.
1993
In diesem Jahr wurde das 120jähriges Bestandsjubiläum gefeiert. Dabei wurden die Bezirksleistungsbewerbe auf der HLA-Wiese durchgeführt.
1992
Umbau des Rüstfahrzeuges, Planungsbeginn des neuen Feuerwehrhauses und Ankauf eines Mannschaftstransportfahrzeuges auf VW Caravan.
1991
Ankauf der ersten 22 Drägerhelme, Bau eines Schlauchcontainers für 500m B-Druckschläuche und Installierung eines neuen Alarmierungsgerätes im Feuerwehrhaus.
1989
Ankauf eines 8.KVA Stromgenerators und drei Stück Chemieschutzanzüge
der Stufe II.
1988
115jähriges Bestandsjubiläum. Ankauf und Einweihung der neuen Tragkraftspritze FOX.
1987
Ankauf einer neuen Abschleppachse.
1986
Ankauf eines neuen Anhängers. Die Taschenrufempfänger wurden wegen der Frequenzumstellung ausgetauscht.
1985
Umbau des Feuerwehrhauses (Dachgeschoss wurde in Eigenregie von der Feuerwehr ausgebaut, Teeküche, Verwaltungsraum, Mannschaftsraum, WC, Jugendraum, Zeugmeisterraum wurde geschaffen).
Ankauf eines gebrauchten VW Bus als Kommandofahrzeug und einem hydraulischen Rettungsgerät.
1983
Ankauf und Segnung des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF - A 2000 auf Mercedes 1113.
1982
Errichtung einer Funkfixstation im Feuerwehrhaus.
1981
OBI Hans BOBICH tritt nach zweijähriger Tätigkeit aus privaten Gründen aus der Feuerwehr aus. Sein Nachfolger wird Martin Wlaschitz.
1980
Verleihung der Urkunde für 100jährige Tätigkeit vom Land Niederösterreich.
1979
Neuankauf des Kleinlöschfahrzeuges auf VW LT 35. Der alte Bus wurde an einen Privatsammler verkauft.
1978
OBI Karl STREB tritt
nach achtjähriger Tätigkeit von seiner Funktion als Feuerwehrkommandant aus
gesundheitlichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wird
Hans BOBICH.
1977
Es wurden die ersten Taschenrufempfänger (Pipserl, 2Ton) angekauft.
1976
Ankauf des neuen Rüstfahrzeuges auf Unimog.
1975
Ankauf der Anhängeleiter 14 Meter.
1973
Das Tanklöschfahrzeug TLF 2000 wurde generalüberholt, die drei Sirenen wurden auf Automatik geschaltet. Anlässlich des 100jährigen Bestehens wurde die Feuerwehrjugendgruppe des Bezirkes Mödling nach Biedermannsdorf eingeladen. Die Feuerwehrjugend Biedermannsdorf wurde am 14.11.1973 von Kommandant Karl STREB gegründet.
1972
Neuanschaffungen: zwei neue Sirenen, zwei Kanister Schaummittel, Warntafeln "FEUERWEHR", Stahlseile, eine Werkbank, eine dreiteilige fahrbare 15 Meter hohe Schiebeleiter aus Leichtmetall und ein Abschleppwagen für PKW' s.
1971
Neuwahlen Aufgrund des NÖ FGG 1970. Kommandant HBI Hans BROSCHEK stellt sich nach 15 Jahren nicht mehr zur Wahl. Bis heute war er am längsten Kommandant in der Feuerwehr. Sein Nachfolger wird Karl STREB.
Neuanschaffungen: 220m B-Druckschläuche und 165m C-Druckschläuche, drei elektrische Handleuchten, ein Ladegerät für 6 und 12 Volt.
Stand der Aktiven von 29 auf 33 Mann erhöht.
1970
Ankauf und Einbau von drei elektrischen Nachtspeicheröfen für das Gerätehaus. Kosten 60.000,-- Schilling.
1970 endeten die Freiwilligen Feuerwehren als Verein und sind seit dem "Körperschaften öffentlichen Rechtes" geworden.
1969
Mit einer schlichten Feier vor dem Denkmal wurde an die gefallenen Kameraden unserer Feuerwehr (2.Weltkrieg) gedacht.
1968
Ankauf einer Motorkettensäge.
1967
Gerätehausrenovierung und Ausbau des Dachgeschosses zu einem Sitzungszimmer einschließlich dem Ankauf von Möbel.
1966
Ende der Feuerwehrmusik, da kein Nachwuchs.
1965
Ankauf von zwei Funkgeräten und einer Schmutzwasserpumpe, Wasserstiefel und Windjacken.
1964
Ankauf von zwei Pressluftatmer mit Masken, ein Greifzug und Schläuche.
1962
Ankauf des KFZ Steyr 480, zum Aufbau der Firma Rosenbauer übergeben. Aufwand der Gemeinde 140.000 Schilling.
1961
Antrag auf Kauf eines Tanklöschfahrzeuges Steyr-Diesel 480 TLF 2000, Verkauf des Rüstautos Dodge.
1958
Noch ist die Feuerwehrmusik 18 Mann stark. Es gibt aber bereits Nachwuchssorgen.
1957
Abverkauf des Rüstautos Type Perl an Herrn Emil Jaksch in Gumpoldskirchen um 2.500,-- Schilling.
Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges KLF - VW mit Anhänger um 64.948,-- Schilling.
1956
Ankauf einer Sirene um 5.757,-- Schilling.
1954
Abtrennung der Randgemeinden von Wien, wir sind wieder Niederösterreicher und haben eine eigene Gemeinde und eine brave tapfere Feuerwehr.
1949
Ankauf eines Dodge-Lastkraftwagens, Umbau zu einem Rüstauto, Gesamtkosten 15.000 Schilling.
1948
Errichtung der Sterbekasse für die Kameraden.
1947
Eine zweite Tragkraftspritze wurde zum Preis von 2.500 Schilling vom Bundesministerium für Vermögenssicherung angekauft.
1945
Besetzung des Ortes durch die Russen. Nach Beendigung des Krieges kann die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen werden.
Mit fast keinen Gerät und keiner Ausrüstung musste ein neuer Aufbau der Feuerwehr erfolgen.
Eine sehr schwere Zeit für die Feuerwehr stand bevor.
1939
Durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges werden die meisten Kameraden zum Wehrdienst einberufen.
1938
Anschluss Österreichs an Deutschland.
Im Oktober wird Biedermannsdorf in die neue Gemeinde Groß-Wien (24 Bezirk) eingegliedert. Auch die Feuerwehr verliert ihre Selbständigkeit
und wird der Feuerwehr Wien unterstellt. Mit Einführung der Feuerschutzpolizei erhalten die Männer dunkelblaue Uniformen und Stahlhelme.
1936
Mannschafts-Rüstauto (Type Perl D4) wurde angekauft. Dieses Fahrzeug stand bei den Kriegseinwirkungen 1945 in einer KFZ - Werkstätte in Mödling. Bei der Rückgabe fehlte der Motor des Autos. Der Motor wurde ergänzt und generalüberholt.
1930
Von der Firma Rosenbauer wurde eine Vierzylinder Tragkraftspritze um 2.400 Schilling angekauft. Kriegseinwirkungen machen es zum Wrack.
1927
Dreizylinder Knaust - Dampfspritze von der Gemeinde Wien um 3.000 Schilling gekauft und von der Firma Rosenbauer umgebaut.
1926
Die Firma Rosenbauer liefert das Auto mit Pumpe, Gesamtkosten 5.200 Schilling.
Dieses Gerät geht im Jahre 1945 bei Straß durch Kriegsfolgen verloren.
1925
Bestellung für den Einbau einer Pumpe in das Auto.
1924
Auto (Type Saurer) um 50 Millionen Kronen von Baron Rothschild angekauft.
1921
Wurde die erste Benzin-Motorspritze um 175.000 Kronen angekauft.
1930 wurde diese Spritze um 2.400 Schilling an die FF Grainbrunn verkauft.
1907
Ankauf einer Dampfspritze von Firma Kernreuther um 3.260 Kronen. Diese wurde im Jahre 1927 an FF Mitterndorf um 2.400 Schilling verkauft.
1906
Schiebeleiter von Firma Just um 159 Kronen gekauft.
1894
Die letzten Aufzeichnungen: Reparatur von Helmen und der Telefonleitung.
Seit diesem Zeitpunkt nur noch Teile von Protokollbüchern erhalten geblieben.
1893
Wahlen des Feuerwehrhauptmannes.
1892
Faschingsveranstaltung, Regulierung des Zulaufgrabens in der Friedhofgasse.
1891
Anschaffung von 10 Mäntel.
1890
Ankauf von Schläuchen, Beitrag von 50 Gulden für Telefonleitung.
1889
Einteilung der Wehrmänner in einen zweiten Zug, zur Bedienung des Hydrophons.
1888
Beschluss, dass das Gerät "Hydrophon" nur gegen Entgelt von 2 Gulden verliehen wird.
1887
Erstmals werden die Einnahmen in der Sparkasse in Mödling eingelegt.
1886
Beschluss, die Vereinsrechnungen in Druck zu legen.
1885
Antrag an die Gemeinde zum Ankauf von vier Pferdedecken.
1884
Herstellen eines Wassergrabens im Oberort. Ankauf eines Hydrophor um 700 Gulden.
1883
Antrag auf die Herstellung eines Wassergrabens im Oberort.
1881
Ankauf von Fackelträgern für den Spritzenwagen und Steckleitern, erstes Feuerwehrkonzert.
1880
Ankauf einer zweiten Handspritze von Firma Kernreuter. Renovierung des Spritzenhauses und Errichtung eines Schlauchtrockenturms.
1879
Anschaffung zweier Sauger für die Spritze. Biedermannsdorf ist nicht einverstanden über die Herstellung eines Feuerwehrtelegrafen da mit Achau, Hennersdorf und Leopoldsdorf keine Verbindung hergestellt wird.
1878
Anschaffung einer Schlauchhaspel und Mannschaftswagen.
1877
Entwurf der Statuten betreffend Errichtung einer Schutzrotte.
1876
Anschaffung von drei Feuerwehrtafeln. Einführung des Sanitätsdienstes.
1875
Ernennung der Herren Franz HOFER und Karl KOLLER zu Ehrenmitgliedern.
Beschlussfassung dass die Feuerwehr 12 Übungen im Jahr abhalten soll.
1874
Beschlussfassung einer Feuerwehrzeitung.
Ankauf der ersten Handdruckspritze von Firma Kernreuther die bis 1921 im Einsatz stand.
1873
Gründung der Feuerwehr Biedermannsdorf.
Die Mitglieder der Wehr mussten einen Mitgliedsbeitrag bezahlen.