Marktgemeinde Biedermannsdorf

 

 


Bahnhof


Pfarre

 

Link: Homepage der Marktgemeinde Biedermannsdorf

 

Fläche:

8,947 km²

Lage:

ca. 15 km südlich von Wien; im Osten des Verwaltungsbezirkes Mödling

Karte: Ortsplan

Seehöhe:

185 m über dem Meeresspiegel

Postleitzahl:

A-2362

Telefonvorwahl:

+43 (0)2236

Einwohnerzahl:

3.367 per 8. September 2009  (2.870 Hauptwohnsitz und 497 Nebenwohnsitz)

Häuser:

849

Haushalte:

1.390

Kanalisation:

ca. 29 km Hauptstränge

Wasserversorgung:

EVN - Wasser Achau, Rohrnetzlänge 20 km

Gasversorgung: EVN - Mödling
Stromversorgung: Wien Energie (Wienstrom)

Nachbargemeinden:

Achau
Guntramsdorf
Hennersdorf
Laxenburg
Wiener Neudorf
Vösendorf

  

Verkehrsanbindungen:
-
Autobahn A2 und A3 über Anschlussstellen Wiener Neudorf
- Autobahn A21 über Anschlussstelle Vösendorf
- Bundesstraße B11
- Landeshauptstraße 154 mit Umfahrung Biedermannsdorf
- Landeshauptstraße 2002 mit der Umfahrung Vösendorf
- ÖBB-Verbindungen an die Aspangbahn (von Wien nach Aspang) bzw. an die Pottendorferlinie (von Wien nach Pottendorf)
- Nähe zum Flughafen Wien - Schwechat (ca. 25 km)
 


Straßennetz:
- 22 km, davon 19 km Gemeindestraßen
- 9 km Radwege

 


Geschichte:
- Um 1830 hat sich die Namensentwicklung von den anfänglichen Zohensunsdorf über Pidermannsdorf zu dem heutigen Biedermannsdorf ergeben.
- Unter Maria Theresia und Josef II begann die Industrialisierung um 1800.
- 1881 konnte unter Kaiser Franz Josef I die erste Eisenbahnstrecke (Aspangbahn) fertiggestellt werden.
- Nach dem 2. Weltkrieg wurde Biedermannsdorf zum 24. Wiener Gemeindebezirk erklärt.
- Knapp 10 Jahre nach dem Krieg konnte die Wiedererlangung der Selbstständigkeit erreicht werden.
- Die Markterhebung konnte der Ort im Jahre 1980 sowie 800 Jahre Gemeinde feiern.

 


Sehenswürdigkeiten:


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Borromäum Biedermannsdorf:

Am 11. Juni 1882 kauften fünf Schwestern der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus den Perlashof.
Ein Jahr später wurde ein Heim für Wiener Waisenkinder sowie eine Volksschule gegründet.
Die Anzahl der Schüler stieg rasch, sodass bald kein Platz mehr im kleinen Stephaneum war. Eine Umsiedelung wurde notwendig. Somit wurde der Grundstein für das heutige Gebäude gelegt.
Im Jahre 1897 wurde die Schule fertig gestellt und die Schüler konnten einziehen.
Nach den Kriegen, wurde die Schule wieder mühselig aufgebaut. 1949 bekam sie dann einen neuen Namen: "Frauengewerbeschule Biedermannsdorf".
Das Gebäude wurde am 16. Juni 1982 von der Gemeinde Biedermannsdorf gekauft und für 99 Jahre an das Bundesministerium für Unterricht und Kunst vermietet.
Im Jahre 1982 wurde der Schulbetrieb der "Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe" aufgenommen.


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Pfarre Biedermannsdorf:
Die heutige Pfarrkirche steht unter dem Patronat von „Johannes der Täufer“ und ist ein im Kern mittelalterlicher, sonst aber barocker Bau, errichtet 1727-1728 von Franz Jäckl.
Der Grundriss ist kreuzförmig, das Langhaus nach Osten ausgerichtet. Langhaus und Chor sind gleich breit, die Seitenarme eher schmal. Links vom Chor ist eine Sakristei angebaut, über welcher eine Wohnung mit Fenstern auf den Chor angelegt ist.
An der Westseite, gleichzeitig der Haupteingang, ist ein Turm mit Turmuhren und Glockenhelm angebaut. Nach Straßenarbeiten hat er sich deutlich sichtbar nach Westen geneigt.
Der spätbarocke Hochaltar zeigt die Taufe Christi durch Johannes den Täufer.
Zwei Seitenaltäre und eine spätbarocke Kanzel gehören zur weiteren Ausstattung.
Auf der Orgelempore steht eine Kaufmannorgel aus 1892.
Trotz der großteils barocken Einrichtung wirkt das Gotteshaus schlicht, aber nicht nüchtern. Helligkeit und Freundlichkeit sowie der Volksaltar im Zentrum unter der Vierung mitten unter den Gläubigen erlauben viele Formen von Gottesdiensten bis hin zu Krippenspielen und wirken gemeinschaftsfördernd. Licht und Tonanlage wurden bei der letzten Renovierung sehr zweckdienlich und übersichtlich gestaltet.


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Heimatmuseum Biedermannsdorf:

Objektbestand:
Fundmaterial aus Ausgrabungen einer römischen Straßenstation in Biedermannsdorf, ca. 800 Münzen, zahlreiche Töpfe und Tongefäße, Grabbeigaben von 3 Gräbern (Schmuck etc.), Öllämpchen, Spangen.
Dokumentation über die Baubestandsreste (Brunnen, Feuerstellen, Ziegel einer Bodenheizung, etc.).
Sonderausstellungen zu ortsgeschichtlichen Themen.

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister a.D. Ing. Leopold Eichinger wurde das Heimatmuseum am 26.10.2000 eröffnet.
 


Infrastruktur:

Krabbelstube, Kindergarten, Volksschule, Kinderhort, Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Musikschule, Seniorenwohnheim, ärztliche Versorgung mit 4 Fach- und Allgemeinmedizinern, Apotheke, Zweigstelle für Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr und Post, Bahnhof Biedermannsdorf - Laxenburg.
 


Gewerbe und Industrie:

Nahrungsmittel (BILLA, Hofer, BIPA), Bäckerei (Eder), Spedition (LKW – Walter, Containex), Dekorationsmittel (Zaruba), Wärmetechnik Anlagen (Heat), Transportunternehmen (Müller Transporte), Bootszubehör (Allround Marin), Schweißtechnik (Cloose), Kanal- und Rohrleitungen (R&C Rohrhandel), Dachbau (Lulei), Autoverkauf (Mercedes Svec und VW Liewers), Fertighäuser (Adam Fertighaus), Ersatzzeile für Raupenfahrzeuge (Nino De Martiis), Malerbetrieb (H. Leitner), Nagelstudio (Hand + Fuß Nagelstudio Saukel), Etikettenfabrik (Hans Helf), u.v.m.